Vorwort.

Voegelkun.de. “Geiler Domain Name!”, dachte ich mir vor über einem Jahr. Gedacht. Gekauft. Und danach habe ich nichts damit gemacht. Und jetzt? Worüber soll ich schreiben? Über Vögel? Das Vögeln? Nicht nur.

Vögel sind wohl eher langweilig. Nein, hier findest du keine Bilder. Keine anzüglichen Fotos. Hier gibt es nur Buchstaben und etwas zu lesen.

Vielleicht hast du Spass am Lesen. Vielleicht findest du Inspiration. Vielleicht Rat. Vielleicht schüttelst du auch einfach nur den Kopf und fragst dich, warum ich, meine intimen Angelegenheiten in die Öffentlichkeit trage. Seelenstriptease, oder was?

Warum nicht? Ich schreibe über das Leben, aber auch über Sex. Wahrscheinlich, weil er mir viel bedeutet, der Sex. Hier geht es um die guten, wie schlechten Erfahrungen.

Vielleicht sind die folgenden Geschichten wenigstens ein bisschen unterhaltsam. Ansonsten kannst du ja einfach weiter ziehen und etwas anderes lesen. Es hält dich niemand hier. Du bleibst auf eigene Verantwortung. Bedenke das, bevor du einen Kommentar absetzt.

Warum ich dich duze? Na, komm schon! Wenn ich meine intimsten Erlebnisse mit dir teile, dann kann ich dich wenigstens duzen, oder? Ich fand das “Sie” schon immer Scheisse. Wenn alle Leute per “Du” wären, dann würden sie vielleicht besser miteinander umgehen. Na ja, vielleicht auch nicht. Schau dir nur die Kalifornier an. Die übertreiben es ein bisschen mit ihrer unkomplizierten Umgänglichkeit. Und es ist viel einfacher “Du Arschloch” zu sagen, als “Sie Arschloch”.

Ficken, Sex, Vögeln. Was für Worte. Irgendwie harsch. Liebemachen hört sich auch nicht viel besser an, obwohl es weicher ist. Juristisch: Beischlaf? Auch nicht besser. Ich habe noch kein passendes Wort für dieses Erlebnis gefunden. Ha ha, kopulieren vielleicht?

In diesem Buch, diesem Blog, geht es um meine eigenen Erfahrungen und die von Freunden. Alles ist wahr und genau so passiert, wie es hier geschrieben steht. Einiges scheint absurd. Anderes übertrieben. Wieder anderes erfunden, weil es so weit weg ist, von dem Leben eines “normalen” Menschen, dass es kaum wahr sein kann. Und doch sind alle diese Geschichte wahr.

Die Artikel sind nicht chronologisch geordnet oder am Tag des Erscheinens passiert. Manche sind Jahre her und ich habe erst jetzt Zeit und Lust darüber zu schreiben. Andere sind gerade erst passiert. Sie spielen überall auf der Welt. Von München, Berlin nach Teneriffa, nach New York und sonst wohin.

Ich habe früh erkannt, dass es mich nicht weiter bringt, wenn ich nicht den Mut habe, über meinen Schatten zu springen. Die Limits zu pushen. Wenn ich nicht im richtigen Moment den ersten Schritt, oder eine konkrete Ansage mache. Nur dann passiert etwas. Nur dann erlebe ich etwas Neues. Manchmal wird es extrem und ich frage mich im Nachhinein, ob ich nicht zu weit gegangen bin.

Wie weit kann ich noch gehen? Was habe ich noch nicht gemacht? Was stimuliert mich denn überhaupt noch? Was macht mir Spaß? Bekomme ich irgendwann genug? Werde ich am Ende doch noch einen Partner finden, der es schafft meinen Drang nach Mehr zu befriedigen, oder mich zu kontrollieren? Schon so viele haben sich an mir die Zähne ausgebissen. Oder will ich am Ende gar nicht mehr?

“Der Weg ist das Ziel”, sagt man. Ich lade dich ein, mich zu begleiten.

Viel Spaß beim Lesen!

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