Handarbeit im Massage Salon

Es ist Freitag und ich sitze mit einer Gruppe reicher Inder beim Mittagessen. Sie sind gerade am Morgen aus Bombay angekommen und wir besprechen deren Partywochenende in Moskau. Die fünfköpfige Gruppe ist Ende dreißig bis Mitte vierzig Jahre alt. Sie feiern den vierzigsten Geburtstag von einem von ihnen. Obwohl die Jungs alle verheiratet sind, stehen Mädels im Mittelpunkt ihres Interesses und die Jungs haben hochfliegende Pläne und Ansprüche. Geld spielt keine Rolle.

„Wir wollen Escorts und Models“, sagt einer.
„… und StripClubs. Kann man dort auch ficken?“, fragt der Nächste.

Ich bin eigentlich nur hier, um ihnen Tische in „normalen“ Clubs zu verkaufen, mit Escorts kann ich ihnen nicht helfen, denn dafür habe ich offiziell keine Connection. Ich kenne natürlich den ein oder anderen „Booker“, aber mit Escorts gibt es immer Probleme und ich verdiene daran kein Geld, mal abgesehen davon, dass Prostitution in Russland illegal ist.

Man sieht den Indern die Erregung an und sie verhalten sich, wie pubertärere Heranwachsende.  Ich habe keine Ahnung, wie lange ihre Ehefrauen sie nicht mehr rangelassen haben, aber man merkt, dass die Jungs unter Druck stehen und Entspannung brauchen. Nach eineinhalb Stunden haben wir endlich ein ordentliches Programm zusammen und ich bekomme die Anzahlung fuer den ersten Tisch am Freitagabend im Icon Club. Für Samstag und Sonntag habe ich noch 3 weitere Tische gebucht und soll später am Abend das Geld dafür bekommen.

Ich muss gehen, aber die Jungs bleiben noch und trinken eine weitere Runde Prosecco. Als ich mich anziehe und verabschiede fragt einer, ob ich noch einen guten „Massage Parlor“ empfehlen kann. Dafür habe ich leider keine Empfehlung, ist meine Antwort. Ich habe einmal gehört, dass „Vanilla“ ganz gut sein soll. Die Inder zücken die Telefone und fangen an zu Googlen, während ich gehe.

Am frühen Abend bekomme ich eine Nachricht auf WhatsApp. „Danke. Vanilla war ein super Tip. Wir haben uns sehr wohl gefühlt“, schreibt einer der Inder. „Was ist mit dem Geld für die weiteren Tischbuchungen?“, frage ich und bekomme keine Antwort. Das ist das letzte Mal, dass ich von den Indern gehört habe und ich musste die Tische am Samstag und Sonntag stornieren.

Was war passiert? Ich kann es mir nur so erklären, dass die Inder gleich nach dem Mittagessen in einen der Massage Salons gegangen sind und dort restlos befriedigt worden sind. Ich nehme an, dass sie danach auch die nächsten Tage dort verbracht haben. Schließlich gibt es sechs Salons der Vanilla Betreiber. Ich war selbst noch nie in so einem Salon und frage mich, was daran so gut ist? Was passiert dort?

Dieses Mal war ich unvorsichtig und habe wegen dem Massage Salon eine Menge Geld verloren. Das wird mir sicher nicht mehr passieren. In den nächsten Monaten kommen immer wieder Anfragen in Sachen Massage Salon, von meinen arabischen und indischen Kunden. „Keine Ahnung. Ich habe gehört, dass diese alle schlecht sind“, war meine Antwort, um nicht noch mehr Geschäft zu verlieren.

Vor kurzem erhielt ich dann eine Mail vom Vanilla Salon. Ich dachte erst, dass es SPAM war, aber in der Mail fragen sie, ob wir kooperieren und ich einen Artikel über sie auf unserem Guide von MoscowClubs.com platzieren kann. Sie bieten mir einen vorgeschriebenen Artikel in Englisch an. „Kooperation, warum nicht?“, antworte ich. Artikel schreibe ich allerdings immer selbst und man kann den Inhalt nicht beeinflussen oder dafür bezahlen. Die Aktivitäten, die ich meinen Kunden von MoscowClubs.com anbiete, testen wir in der Regel, selbst und verkaufen nur, was wir gut finden.

„Alles klar“, antwortet das Mädchen auf der anderen Seite. „Ich bespreche das mit den Besitzern und melde mich“. Das war jetzt vielleicht ein bisschen arrogant, aber so ist es eben. Ich bin mir sicher, dass sie sich nun nicht mehr melden wird.

Zwei Tage später erhalte ich die Antwort. „Wir haben verstanden, was Du meinst und wie Du arbeitest. Unsere Salons sind auf einem sehr hohen Niveau und wir laden Euch ein, sie umsonst zu testen. Danach kannst Du darüberschreiben, wenn Du magst. Du bekommst 200 Euro Budget pro Salon“.

Manchmal macht es wirklich Spaß, Chris Helmbrecht zu sein, denke ich. Warum nicht? Ich sage zu und rufe gleich meinen Freund Paul an, um in einzuladen mit zu testen. Eine Woche danach stehen wir vor dem Podium Salon und sind beide ein bisschen nervös, denn so etwas haben wir noch nicht gemacht.

Die Rezeptionistin empfängt uns freundlich und führt uns in eine Art Empfangsraum. Dort bekommen wir Tee und eine Managerin erzählt uns, was wir alles machen können. Sie belehrt uns aber auch, was nicht erlaubt ist. „Ihr dürft die Mädels anfassen, aber lasst die Finger vom Intimbereich und steckt auf keinen Fall eure Finger irgendwo hinein. Sex ist sowieso verboten.“

Danach kommen 10 Mädels in den Raum und präsentieren sich. Das bereitet mir schon ein bisschen Unbehagen. Ich meine, wenn alles so kommerziell ist und Menschen, Frauen, in dieser Art verkauft werden. Aber, wie soll es sonst laufen? Wie soll man sonst zu seiner Masseuse finden. Es ist ja vielleicht ganz gut, dass man eine Auswahl hat und nicht irgendeine zugeteilt bekommt. Was aber auch egal wäre, denn alle der Mädels sehen top aus und sind sexy. Sie stehen in High Heels und Unterwäsche vor uns und grinsen uns an. Paul wählt zuerst und nimmt sich eine sehr große Blonde mit dicken Titten. Ich wähle eine Dünne mit Tattoos in meiner Größe. Na ja, Paul ist ja auch viel grösser als ich. Da passt das dann schon.

Die Mädels nehmen uns an der Hand, geben uns einen Kuss auf die Wange und führen uns in verschiedene Räume. Ich bin immer noch nervös. Marina, meine braunhaarige Ukrainerin, spürt das und beruhigt mich.

„Du bist das erste Mal hier?“, fragt sie.
„Ja, das erste Mal hier und in einem Massage Salon. Ich habe keine Ahnung, wie das nun abläuft.“, antworte ich.
„Kein Problem. Lass Dich treiben. Entspanne Dich. Jetzt nehmen wir erst mal zusammen eine Dusche.“

Sie umarmt und drückt mich fest an sich. Sie riecht sehr gut und hat wunderbar sanfte Haut. Ich ziehe mich aus und wir gehen zusammen in die Dusche. Sie fängt an mich zu waschen und ich stehe nur da und lasse sie machen. Während dem Einseifen berührt sie auch meinen Schwanz, ganz sanft und ich werde leicht erregt. Danach kommt sie näher und reibt ihren Körper an meinem. Erst von vorne, dann von hinten. Ich bin immer noch nervös und aufgeregt und kann das Alles gar nicht so richtig genießen.

Was soll ich tun? Ich kann doch nicht nur so herumstehen und nichts machen, oder? Sie sagt mir, dass ich sie nun einseifen soll. Ich genieße ihren Körper und sie grinst mich zufrieden an. Dann nimmt sie ihr Bein nach oben und reibt es außen an meinem Oberschenkel. Wenn ich dürfte, dann könnte ich jetzt sehr gut in sie hineinfahren, aber das ist ja nicht erlaubt, also reibt mein bestes Teil an ihrer Muschi. Ich greife ihren Po und halte den Oberschenkel oben. Wir wippen eine Weile und schauen uns dabei in die Augen. Ja, das ist schon ganz gut. Aber, ich darf nicht weitergehen und diese Bremse zieht mich irgendwie hinunter. Ich verliere die Lust und werde auch wieder schlaff.

Danach trocknet sie mich ab und sagt mir, dass ich mich auf den Bauch auf das Bett legen soll. Das Bett hat eine Plastikmatratze und es liegt ein großes Papierlaken darauf. Das ist wie eine überdimensionale Küchenrolle, aber es scheint sauber zu sein. Generell kommt mir alles sehr sauber vor. Der Raum riecht sogar ein bisschen nach Desinfektionsmittel, obwohl in der Ecke ein Räucherstäbchen brennt. Auf dem Tisch liegen in Plastik abgepackte Hausschuhe und Handtücher.

Sie kommt kurz von hinten und legt sich auf mich. Ihr Kopf ist neben meinem und sie haucht mir ins Ohr.

„Du bist ein sehr schöner Mann. Ich genieße diese Zeit mit Dir“.

Ich habe keine Ahnung, ob sie das Ernst meint und was ich darauf antworten soll. Deswegen nicke ich nur zustimmend. Danach legt sie mir ein Handtuch auf den Rücken und ein paar heiße Steine. Dann beginnt sie mit einer Fuß Massage. Na ja, die geht so und ich hatte schon bessere, denke ich.

Marina arbeitet sich langsam von den Füßen die Schenkel hinauf. Natürlich auf der Innenseite. Aber am Ende stoppt sie. Sie spielt mit mir. Erst nach einer Weile berührt sie fast aus Versehen meine Hoden und meinen Po. Dann schiebt sie ihre Hand von hinten unter meinen Bauch und greift nach meinem Penis. Sie zieht ihn heraus, damit sie mit ihm spielen kann, obwohl ich auf dem Bauch liege. Die Berührungen sind eher zärtlich und ich genieße es.

Danach geht die Massage weiter nach oben und wir sind wieder bei einer unerotischen normalen Massage angekommen. Marina knetet mich so richtig durch und ich entspanne mich vollends. Ich muss schon fast aufpassen, nicht einzuschlafen. Mittlerweile bin ich tiefenentspannt und von Erotik gibt es keine Spur mehr. Ich habe die Augen geschlossen und genieße. Wenn man auf dem Rücken liegt, dann kann man ohnehin nicht so viel sehen. Obwohl Marina komplett nackt ist.

Ich frage mich, wie das nun weiter geht. Wie komme ich von hier, dieser tiefen Entspannung, zu einem harten Schwanz und einem „Happy Ending“. Das wird sicher nicht einfach, wenn es überhaupt klappt. Ich bin ja auch kein Teenager mehr, der gleich nach einer Minute kommt. Wie viel Uhr es wohl ist? Wie lange bin ich schon hier? Ich habe eine Stunde gebucht und gefühlt sind nun sicher schon 40 Minuten vorbei. Vielleicht gibt es gar kein „Happy End“? Vielleicht ist das alles nur wieder Scheisse, wie so oft vorher? Aber nein, die Managerin hatte vorher gesagt, dass es nur eine „Relaxation“ gibt und man danach „normal“ weiter massiert wird, wenn man frühzeitig kommt.

Nur nicht zu viel nachdenken. Ich lasse mich treiben und konzentriere mich auf die Massage, die ich sowieso genieße.

Marina ist fertig und steht auf, um etwas anderes zu holen. Ich bin mal gespannt, was jetzt kommt. Es gibt im Service Menü u.a. auch eine S&M Behandlung und ich stelle mir vor, wie sich Marina nun den Dildo umschnallt, um ihn mir dann brutal von hinten in den Arsch zu rammen. Autsch! Genug Öl wäre ja schon dort. Aaaaaggggh. Oh Nein! Meine Angst-Fantasien gehen mit mir durch, als ich warmes Öl auf meinem Rücken spüre. Nur dieses Mal verteilt Marina das nicht mit ihren Händen, sondern sie fährt mit ihrem ganzen Körper über meinen. Ich spüre ihre kleinen festen Brüste. Dabei stoppt sie immer wieder mit ihrem Kopf nehmen meinem und küsst meine Ohrläppchen oder meine Wangen. Dann haucht sie mir, ja stöhnt fast ein bisschen, ins Ohr. Ich bin mir nicht sicher, ob das Teil der Show ist, oder sie auch erregt ist. Wahrscheinlich denke ich zu viel nach. Ich sollte die Dinge passieren lassen und es genießen. So oder so.

Nuru Massage nennt man das, glaube ich. Das ist japanisch und dabei wird viel warmes Öl verwendet und das Mädchen benutzt ihren eigenen Körper, nicht die Hände, um mich zu massieren. Das ist auf jeden Fall erotisch, aber auch eine Massage. Ich spüre Marinas Pussy, wie sie auf meinem Rücken hinauf und herunter gleitet. Ich meine zu hören, wie sie dabei auch ein bisschen stöhnt.

Dann soll ich mich umdrehen. Marina hat eine Erdbeere im Mund. Sie ölt mich nun von vorne ein und berührt dabei auch meinen Schwanz, der mittlerweile bretthart ist. Sie scheint sich darüber zu freuen und grinst, während sie ihn fest in die Hand nimmt und einölt. Danach gleitet sie wieder auf einem Körper hinauf und hinunter. Sie benutzt dabei die Erdbeere im Mund und es fühlt sich so an, als würde sie mich mit ihrer Zunge lecken. Beim hinuntergleiten stoppt sie immer kurz bevor mein Schwanz in sie hineinfährt. Ihre Schamlippen berühren meinen Schwanz und sie hebt das Becken, um danach darüber zu gleiten. Das macht sie schnell und gut, fast ohne zu stoppen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, aber eben auch ein bisschen frustrierend, denn ich will diese tolle Frau ficken. Aber in erster Linie, will ich sie auch befriedigen. Ich bin nicht arg enttäuscht darüber, dass ich nicht in sie hineindarf, sondern darüber, dass ich passiv sein muss und ihr kein Vergnügen bereiten kann. Es gibt mir sehr viel, wenn ich meiner Partnerin im Bett Freude bereiten kann. Das ist ein wesentlicher Bestandteil von Sex für mich. Doch hier, im Moment, darf ich nur passiv herumliegen und muss sie machen lassen.  

Marina dreht sich um und ich sehe nun ihren Rücken. Sie massiert meinen Schwanz und gibt mir einen simulierten Blowjob. Der ist Teil meines Programms, aber ich kann weder sehen, was sie macht, noch wurde mir erklärt, wie sie das anstellt. Es fühlt sich gut an und ich spüre keinen Unterschied zu einem echten Blowjob. Sie beginnt sanft und langsam. Ich genieße das. Marina sieht von hinten auch sehr schön aus. Nun kann ich ihren straffen Po bewundern und ich fasse ihn an und knete ihn sanft durch. Dabei gehe ich auch ein bisschen nach innen und berühre die Innenseiten ihrer Oberschenkel. Ihr scheint das zu gefallen, denn sie hebt ihr Becken und gibt mir Platz, um das besser zu tun. Und jetzt? Ich bin dazu verdammt, passiv zu sein, obwohl ich ihr so gerne zwischen die Beine greifen würde. Während ich das denke, schiebt Marina ihren Hintern näher an mein Gesicht und nimmt das Becken hoch. Ich habe nun ihre wunderschöne glattrasierte und geölte Pussy genau vor meinem Gesicht und kann sie bewundern.

Langsam nimmt Marina mit meinem Schwanz fahrt auf und ich spüre, dass uns sie Zeit davonläuft. Sie will, dass ich komme, aber so einfach ist das für einen alte Hund, wie mich nicht. Dann schiebt Marina ihr Becken noch weiter nach hinten und ihre Schamlippen sind nun genau vor meinem Mund. Ich möchte sie küssen und lecken. Ich küsse sanft ihre Po-Backen und gehe nach innen. Aber dann traue ich mich nicht weiter. Die Regeln wurden vorher klar kommuniziert.

Nun konzentriere ich mich wieder auf ihren Blowjob und versuche diesen vollends zu genießen. Ach was! Scheiß drauf! Ich mache jetzt mal einen Vorstoß. Sie wird mich schon zurechtweisen, wenn ich etwas falsch mache. Ich nehme meine Hand hoch und berühre mit meinem Zeigefinger sanft ihre Klitoris. Diese ist herausgekommen und schon hart und geschwollen. Sie ist also auch erregt. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Als ich das tue warte ich auf eine Abmahnung, aber stattdessen beginnt Marina zu stöhnen und ihr Becken rhythmisch zu bewegen. Ich bin in meinem Element und darf nun wenigstens auch ein bisschen mitspielen. Das macht mir Spaß und gibt mir die Befriedigung im Kopf, die ich selbst brauche. Ich streiche erst kreisförmig über ihre Klitoris und bleibe immer im gleichen Takt, obwohl sie schneller wird. Ich spüre, wie erregt sie ist und wir verlieren uns beide in einer Art Trance. Dann gehe ich nur noch mit einem Finger auf ihrer Klitoris auf und ab. Ich versuche trotz ihrer Bewegungen immer auf der Mitte und sanft zu bleiben. Außerdem halte ich den Rhythmus. Dann kommt Marina plötzlich. Sie stöhnt laut auf und ihr Körper vibriert. Ihre Scheide pulsiert. Kurz danach explodiere ich, obwohl Marina kurz langsamer geworden ist. Wir kommen fast zusammen. Es war ein sehr guter und intensiver Orgasmus für mich. Ob sie ihren wohl gespielt hat, um mich kommen zu lassen, frage ich mich nun?

Willkommen zurück in der Realität. Marina nimmt ein Zewa Tuch und wischt mich und sich selbst ab. Danach legt sie sich in meinen Arm und sagt „Danke“. Sie schmiegt ihren Körper an mich, wie eine Katze und kommt wieder dicht an mein Ohr: „Heirate mich!“, flüstert sie sanft. Ich schweige.

Dann klopft es an der Tür. Das ist wohl das Zeichen, dass die Zeit um ist und wir langsam Schluss machen sollen. Marina bleibt jedoch noch eine Weile in meinem Arm liegen und wir Quatschen. Sie ist schon seit ein paar Jahren in Moskau und arbeitet nur hin und wieder in dem Massage Salon. Sonst ist sie Make-Up Artist und arbeitet in einem Schönheitssalon. Sie ist Ende Zwanzig und eigentlich ganz nett, mal abgesehen von der Bombenfigur. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ihre Zuneigung gespielt ist, oder ob sie es ernst meint. So ist das halt, wenn man in solche Läden geht. Wahrscheinlich bin ich auch viel zu romantisch. Ich habe das Gefühl, dass Marina gerne meine Telefonnummer haben will, aber ich gehe nicht weiter darauf ein. Es ist einfacher so und macht ja eh keinen Sinn. Selbst, wenn sie es ernst meint, wer will schon eine Freundin oder eine Affäre mit einer (fast) Nutte. Auf der anderen Seite ist es mir egal. Ihre Arbeit meine ich. Aber ich denke schon wieder viel zu viel nach.

Marina bietet mir noch einen Saunabesuch mit Paul und seinem Mädchen an.

„Bleibt doch noch ein wenig länger“, meint sie. „Wir haben doch so eine gute Zeit und können uns später noch mal Vergnügen“.

Ok, das Geschäft ist zurück. Sie muss das wohl anbieten, aber mir vergeht dabei die Lust. Es ist nun alles wieder kommerziell. Ich frage mich, warum ich so ein Idiot und auf Marina hereingefallen bin. Vielleicht tue ich ihr nun Unrecht, aber es ist im Prinzip auch egal.

„Nein, ich bin absolut befriedigt und zufrieden und habe für heute genug“, ist meine kühle Antwort. Marina lädt mich noch einmal in die Dusche ein. Sie reinigt mich vom Massage Öl und ich bin wieder in meiner passiven Rolle, kann das aber nun auch vollends genießen. Danach ziehen wir uns an. Sie küsst mich zärtlich auf die Wange und fragt mich, ob ich bald wieder komme, um sie zu besuchen.

Eigentlich wollte ich nicht mehr gehen und schon gar nicht dafür bezahlen. Ich habe genug sexuelle Erlebnisse in Moskau, die vielleicht nicht ganz umsonst sind, denn man zahlt ja immer für ein Abendessen oder die Drinks. Doch diese Erlebnisse finden eben auf einer anderen Basis statt. Ich muss nicht passiv sein und die Rollen sind relativ klar verteilt. Die Gefühle sind echt und man stellt sie nicht in Frage, auch wenn man nach dem Abend nicht als Freund und Freundin auseinander geht. Das ist zwar nicht immer jedem Partner klar, aber ich bevorzuge es gegenüber dem kühlen Geschäftsmodel eines Strip-Clubs oder dem Massage Salon.

Auf der anderen Seite, ist Marina ein Höllenweib! In jeder Beziehung. Nicht nur das Aussehen mit ihrem Superkörper, sondern auch ihre Ausstrahlung und wie sie sich gegeben hat. Nachdem ich diesen Artikel geschrieben und noch einmal alles Revue passieren hab lassen, überlege ich ernsthaft, ob ich nicht noch mal 100 EUR investiere und Marina besuchen gehe.

Draußen wartet Paul. Er sieht zufrieden aus.

„Und? Wie war Dein Erlebnis?“, frage ich.

„Gut. Besser, als erwartet. Mein Mädchen war der Hammer. Ich hatte ja am Vormittag schon mal masturbiert und hätte nicht gedacht, dass sie es schafft, mich kommen zu lassen. Am Ende ist sie auf mir herumgeritten und hatte meinen Schwanz in ihrer Hand. Es hat sich echt angefühlt, als ob ich in ihr drinnen bin. Das war, wie echter Sex. Ich habe keinen Unterschied gespürt. Auch nicht, beim simulierten Blowjob“.

Wir verabschieden uns und laufen den Novi Arbat hinunter zu mir nach Hause.  Dabei schweigen wir, aber grinsen beide zufrieden.

Falls ihr es noch nicht gemacht habt und es selbst einmal ausprobieren wollt, dann kann ich Euch Podium nur empfehlen. Und das nicht, weil ich Geld dafür bekomme, oder eine freie „Behandlung“ hatte. Ihr wisst jetzt, was Euch dort erwartet und für 100 EUR ist das schon sehr wertig. Für ein bisschen mehr Geld gibt es spezielle Massagen und VIP-Behandlungen, mit bis zu drei Mädels und bis zu drei Stunden lang. So eine 4-Hand Massage oder sogar noch mehr, wäre vielleicht auch mal eine Erfahrung wert, aber wahrscheinlich ende ich doch wieder bei Marina, weil ich eben ein hoffnungsloser Romantiker bin.

Podium Spa

Adresse

Ulitsa Bol’shaya Molchanovka, 18 (Novi Arbat)
Eingang im Hinterhaus / Hof
Metro: Arbatskaya

Öffnungszeiten

Sonntag – Donnerstag von 13:00 bis 07:00, Freitag und Samstag 24h

Karte

Webseite

https://eroticmassaj.ru/en/

Telefonnummern / WhatsApp

+7 (964) 587-39-49
+7 (966) 317-53-93
+7 (965) 105-83-44

Imperium Spa

Adresse

Myasnitskaya str. 41B
Metro: Krasnye Vorota / Chistey Prudy

Öffnungszeiten

Sonntag – Donnerstag von 13:00 bis 07:00, Freitag und Samstag 24h

Karte

Webseite

https://imperiumspa.ru/en/

Telefonnummer / WhatsApp

+7 (926) 998-89-05

Und so sehen die Zimmer aus. Ist in beiden fast gleich…

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